Welches Waser für die Fische?

Wasserqualität
Klares, sauberes und bakterienarmes Wasser ist für die meisten Aquarien für die Haltung von Zierfischen ausreichend. In diesem Wasser sind nur wenige organische Abbauprodukte vorhanden. Mit einem regelmässigen Wasserwechsel kann diese gute Haltungsbedingung leicht geschafft werden. In diesem Wasser fühlen sich Kärpflinge, Salmler, Buntbarsche, Barben und andere wohl.

Als Faustregel gilt, pro Zentimeter Fisch sind 2 Liter Wasser einzurechnen. Danach können Sie den Besatz je nach Beckengrösse planen.



Für Aquarien mit normalem Anteil an organischen und nährstoffreichen Abbaustoffen sind Welse, Kilifische, Labyrinther und Goldfische der geeignete Besatz.

Wasserwechsel
In vielen Fällen ist das Leitungswasser nicht das optimale Fischwasser, entspricht in keiner Weise dem Wasser der Heimat der Aquarienfische und bedarf daher einer Aufbereitung. Das örtliche Wasserwerk gibt gerne Auskunft über die Zusammensetzung des Trinkwassers. Aufgrund dieser Werte werden dann die Massnahmen getroffen. Wichtig ist, dass möglichst eine gleichbleibende Wasserqualität die Basis für den Wasserwechsel ist.

Das Verschneiden des Wassers mit weichem, enthärtetem Wasser muss langsam und schritteweis über einen längeren Zeitraum geschehen, damit die Fische keine Schäden erleiden.

Chlor kann im Wasser leicht entweder durch längeres Stehenlassen oder durch kräftige Durchlüftung (hineinplätschern des Wassers) entfernt werden.

Der Zeitpunkt des Wasserwechsels richtet sich nach dem Grad der organischen Verschmutzung wie Füttern. Für Becken unter 80 cm Kantenlänge (nicht zu empfehlen) ist ein häufigerer Wasserwechsel vonnöten und sollte im vierzehntägigen Rhytmus erfolgen. Grössere Becken benötigen entsprechend weniger Wasserwechsel, da reicht ein drei bis vierwöchiger Rhytmus - richtig dosierte Fütterung immer vorausgesetzt. Regelmässig sollten vor und nach dem Wasserwechsel die Wasserwerte überprüft werden. Vor allem das Nitrat ist zu kontrollieren, da dies bei einem höheren pH-Wert über das hochgiftige Nitrit zum tödlichen Ammoniak werden kann. Ist Ammonium im sauren Wasser ungiftig, wird es im alkalischen Bereich zum giftigen Ammoniak. Bei Aquarien mit weichem, sauren Wasser kann die Messung auf die yS reduziert werden um aussagekräftige Daten über den Wasserzustand zu erhalten.

Ein Drittel des Wasserinhaltes ist die optimale Menge die beim Wasserwechsel ersetzt werden sollte. Das Verschneiden des Wassers mit Osmosewasser oder über Enthärter sollte im Vorfeld gemacht werden, damit das richtige aufbereitete Wasser in das Aquarium eingebracht werden kann.

Filterung
Eine gute Filterung ist für unsere Zierfische obligatorisch und ersetzt niemals einen Wasserwechsel. Wechseln oder reinigen Sie den Filter eine Woche vor oder nach dem Wasserwechsel, damit sich die Bakterienkulturen regenerieren können.

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