Bauchwassersucht
Die infektiöse Bauchwassersucht äussert sich als zunehmende Auftreibung des Bauches und Schuppensträube. Die starke Auftreibung führt zu schaukelnden Schwimmbewegungen bis zur vollständigen Bewegungslosigkeit.

Behandlung
Eine sehr gute Hälterung und abwechslungsreiche Fütterung. Erkrankte Fische sind zu entfernen bzw. abzutöten.

 

Flossenfäule
Durch Bakterien hervorgerufene Entzündung der Haut, vor allen Dingen der Flossen. Ohne äusserlich erkennbare Veranlassung lösen sich die Flossen, besonders häufig wird die Schwanzflosse betroffen. Es kann auch eine erbliche Ursache haben, wie sie bei schwarzen Farbspielarten lebendgebärender Zahnkarpfen in Erscheinung treten können.

Behandlung
Ein Verschwinden der Erreger wird begünstigt wenn die jeweils angegebenen Wasserwerte beachtet werden. Dauerbäder mit Acriflavin 1 g auf 120 l Wasser.

 

Schwimmblasenentzündung
Durch Bakterien hervorgerufene Entzündung der Schwimmblase. Das charakteristische Krankheitsbild ist ein allmählicher Verlust des Schwimmvermögens. Auch eine Erkältung der Schwimmblase ist möglich, besonders bei Labyrinthfischen. Bei einigen Fischgruppen, vor allen Dingen bei sogenannten Bodenfischen, ist die Schwimmblase zurückgebildet, oder fehlt ganz.

Behandlung
In erster Linie sind erkrankte Tiere abzutöten. Die vorgeschriebene Haltungstemperatur ist konstant einzuhalten. Bei Labyrinthfischen ist der Luftraum im Aquarium erwärmt zu halten.

 

Fischtuberkulose
Eine der gefährlichsten Aquarienfischkrankheiten. Symtome sind Fressunlust, Abmagerung, Verblassen der Farben, Schuppenausfall usw. Die Krankheit verläuft nur langsam. Die Ursache wird meist in der Hälterung gesucht. Unter normalen Umständen reichen die natürlichen Abwehrkräfte im Fischkörper aus. Bei mangelhafter Haltung steigt jedoch die Anfälligkeit. Es gibt bestimmte Gefahrenquellen wie z.B. mangelhafte Pflege, zu geringe Beleuchtung und zu dichter Fischbesatz.

Behandlung
Es ist eine vorbeugende Haltung unter günstigen hygienischen Bedingungen zu gewährleisten. Man kann auch über einen gewissen Zeitraum die Haltungstemperatur absenken (Siehe jeweils unter Mindesttemperatur). Die Krankheit kann auch schon beim Kauf der Fische eingeschleppt worden sein, es sind daher immer nur gesunde Exemplare zu erwerben.

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