| Stachelaale - Mastacembelidae erinnern mit ihrer Körperform entfernt an die echten Aale. Es besteht allerdings keine verwandtschaftliche Beziehung zur Gruppe der echten Aale.
Die Arten sind im Süss - und Brackwasser Süd - und Südostasiens, sowie im tropischen Afrika beheimatet. Die Körper sind aalartig bis bandförmig. Der Kopf ist gestreckt und die Schnauze ist in einem beweglichen Fortsatz verlängert. Die Rückenflosse besteht aus einem geschlossenen weichstrahligen Teil, der bei den meisten Arten in die Schwanzflosse und weiter in die lange Afterflosse übergeht. Bei der Gattung Macrognathus sind dagegen diese drei Flossen deutlich getrennt. Vor der weichstrahligen Rückenflosse stehen zahlreiche einzelne, gleich grosse Stacheln, die umgelegt und aufgerichtet werden können. In ihren Heimatgebieten halten sich die Stachelaale vorwiegend in ruhigen und stark verkrauteten Gewässern mit schlammigen aber aber auch im sandigen Bodengrund auf. Sie sind typische Dämmerungstiere, verbergen sich tagsüber zwischen Pflanzen oder im weichen Bodengrund.
Auf Nahrungssuche gehen sie erst nachts, bevorzugt werden dabei Kleinkrebse, Würmer und Insektenlarven. Die meisten Arten gewöhnen sich in der Gefangenschaft bei entsprechender Einrichtung gut ein. Es sollten ausreichend Verstecke z.B. unter Steinen, halbierten Blumentöpfen oder auch hohles Wurzelwerk vorhanden sein. Die Wasserqualität ist von geringer Bedeutung, allerdings sollte man auf alle Fälle auf 10 Liter Wasser 2 bis 3 Teelöffel Seesalz und regelmässig Frischwasser zuführen.
Stachelaale schwimmen vorwärts wie auch rückwärts. |