Deutscher Name
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Wissenschaftlicher Name
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| Die sehr artenreiche, allerdings systematisch noch nicht völlig klare Gattung von kleinen, mittelgrossen oder grossen Fische aus der Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae) ist in Europa und Asien sehr stark, mit einer Reihe von Arten aber auch in Afrika und Nordamerika vertreten. Karpfenartige sind in fast allen Gewässertypen und - Regionen mit Ausnahme des Hochgebirges zu finden. Manche Arten lieben stehende oder langsam fliessende Gewässer mit weichem Grund, den sie mit Hilfe des Rüssels und der Barteln nach Nahrung absuchen. Andere wiederum sind Bewohner von mehr oder weniger schnell fliessenden Wasserläufen und bevorzugen einen kiesigen Grund.
Die Körperform ist meist länglich-rund bis oval, oft auch gestreckt bei starker seitlicher Kompression. Im Grossen und Ganzen sind die kleineren Cypriniden hervorragende Aquarienfische. Sie sind anspruchslos und friedlich. Eigentliche Raubfische finden sich in dieser Familie nur selten, schlimmstenfalls können einige Arten unverträglich sein. Die meisten Cypriniden sind aber gesellig und schliessen sich zu Schulen zusammen. Die Gewohnheit des Gründelns im Bodengrund kann sich im Aquarium recht unangenehm bemerkbar machen. Um Wassertrübungen zu vermeiden, ist es angebracht, die unterste Bodenschicht mit einer Lage von besonders sauber ausgewaschenem Kies abzudecken. Da bekanntermassen ein dunkler Bodengrund die Farbigkeit der meisten Fische erhöht, kann es sich empfehlen dem Kies Basaltsplitt beizumischen. Ansprüche an das Wasser sind je nach Art und Herkunft verschieden. Alle sind mit wenigen Ausnahmen Allesfresser, die sich auch in der freien Natur nicht nur von Kleintieren, sondern auch von Algen und organischen Überresten ernähren. Die Zucht ist meist sehr leicht. Man kann in der Hauptsache Freilaicher und Haftlaicher unterscheiden. Alle Tiere sind Laichräuber. |