Deutscher Name
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Wissenschaftlicher Name
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| Kleine bis mittelgrosse, meist schön gefärbte Süsswasserfische. Die Formen der Körper sind bei den meisten Arten hoch bis lang gestreckt. Der Kopf ist gross, oft mit gewölbter oder eingedrückter Stirnlinie. Die Maulöffnung weist meist weite,
stark entwickelte Lippen auf, die Augen sind gross und lebhaft. Die Schuppen sind ziemlich gross, meist Kammschuppen. Die Rückenflosse weisen einen lang gestreckten, harten und einen kürzeren weichstrahligen Teil auf, die ineinander übergehen. Die kleineren Arten sind meist Kleintier- oder Allesfresser. Die Futtergrundlage ist ein wichtiger Faktor. Buntbarsche ziehen lebendes Futter wie Mückenlarven, Wasserinsekten, Kaulquappen, Regenwürmer und kleinere Fische dem Flockenfutter immer vor. Es gibt aber auch Aufwuchsfresser unter ihnen. Das gleiche gilt auch für die Jugendformen der Grossbuntbarsche,von denen erst ältere Exemplare zum Teil ausgesprochene Einzelgänger mit Raubfischcharakter werden.
Buntbarsche sind sehr intelligente Fische. Manche Arten sind ziemlich unverträglich und bissig. Die Revierverteidigung und Brutpflege sind so ausgebildet, dass die meisten Buntbarsche stark wühlen, einige sogar keine Pflanzen im Aquarium dulden.
Fast alle Arten, mit Ausnahme der Zwergbuntbarsche, beanspruchen geräumige Becken (ab 140 cm). Als Bodengrund verwende man kleinen Rollkies, aus Steinen und Wurzelwerk gestaltet man den Hintergrund. Es müssen immer genügend Versteckplätze vorhanden sind. Steinaufbauten müssen sehr stabil stehen, eventuell mit Silikon verkleben. Für Grossbuntbarsche sollten Pflanzen nur im Blumentopf eingesetzt werden. Schwimmpflanzen eignen sich für alle Arten. Sauerstoff und Filterung müssen in jedem Falle eingebracht sein. Die Wasserzusammensetzung ist meistens ohne grosse Bedeutung, abgesehen von einigen Zwergbuntbarschen. Die meisten Buntbarsche betreiben eine robuste Balz. Mit verstärkter Farbintensität, sind die meisten Buntbarsche in der Paarbildung wählerisch und schliessen nicht selten eine Art Ehe auf Lebenszeit. Mindestens aber ist die Brut-Ehe von längerer Dauer.
In räumlich zu kleinen Zimmeraquarien sind die Tiere unverträglicher als in sehr weiträumigen Becken. |