Deutscher Name
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Wissenschaftlicher Name
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| Anabantidae - Familie tropischer Fische des Süßwassers.
Die zur Atmung oft nicht ausreichenden Kiemen, werden durch das Atemlabyrinth unterstützt. Der Sauerstoff wird durch Luftschnappen an der Oberfläche aufgenommen. Werden die Fische daran gehindert, so füllt sich das Labyrinth mit Wasser und sie ersticken. Einige Arten können sich auch längere Zeit ausserhalb des Wassers aufhalten. Es ist nur eine Art befähigt, das Wasser aktiv zu verlassen. Diese Art, Kletterfisch aus der Gattung Anabas, hat der Familie den wissenschaftlichen als auch den deutschen Namen verliehen. Die Arten dieser Familie besitzen einen mehr oder weniger geschmeidigen, gestreckten bis gedrungenen Körperbau und sind seitlich meist kräftig zusammengedrückt. Die Schnauze ist kurz, mit einer schräggestellten und nicht sehr großen Mundöffnung, die Lippen sind häufig wulstig. Die Kiemenöffnung ist nur eng. Die mässig großen Kammschuppen bedecken auch den Kopf und die Kehle. Rücken- und Afterflosse gliedern sich häufig in einen langen Teil mit harten Strahlen und einen kurzen Teil mit weichen Strahlen. Die Bauchflossen sind brustständig, bei manchen Arten stark verlängert oder zu Fäden umgebildet.
Diese Familie ist über Südostasien, Indonesien und einen Teil von Afrika verbreitet. Sie umfasst ausschliesslich Süsswasserfische, die auch innerhalb der Inselwelt auf das Süsswasser beschränkt sind. Ins Meer gehen sie nie. Mit Ausnahme des mittleren Nils kommen sie nur in Ostafrika vor. Allgemein sind Labyrinthfische anspruchslos, wenn man die Wärmeansprüche der meisten Arten berücksichtigt. Da sie oft sehr farbenprächtig sind und eine interessante Brutpflege ausüben, gehören sie zu den beliebtesten Aquarienfischen. |