| Nanderbarsche (Nandidae), eine Familie von kleinen Raubfischen. Der Körper ist meist hoch gebaut, seitlich kräftig zusammengedrückt. Stachlige Teile der Rücken und Afterflosse sind lang, die weichen Teile dieser Flossen sind nur kurz und gleich der Schwanzflosse, bei den meisten Arten glasig durchsichtig. Die Nanderbarsche sind grösstenteils ausgesprochene Raubfische, die nur lebendes Futter annehmen. Bei mehr oder weniger nächtlicher Lebensweise lieben sie Höhlenverstecke, aus denen sie ihre Beute belauern. Die Becken sollen nicht zu hell beleuchtet sein und aus Steinen und Wurzeln gebildete Unterstände erhalten.
Alle Arten üben Brutpflege aus. Die Eier werden entweder an die Decke von Höhlen, an Wurzeln, an der Unterseite grosser Blätter oder Schwimmpflanzen angeheftet, in einem Fall auch in Schaumblasen gebettet, und vom Männchen bewacht. Die Brutpflege währt bis zum Freischwimmen der Jungfische. Aufzucht mit staubfeinen Lebendfutter (nicht schwierig). Die Familie umfasst nur einige Gattungen und Arten, die in Asien, Afrika und Südamerika auf kleinere Verbreitungsgebiete beschränkt sind. |