Keilfleckbärbling

Herkunft: langsam fließende Gewässer und Seen mit üppiger Pflanzenbewuchs in Südostasien (Westmalaysia, Südosten Thailands, Sumatra, Borneo, Java)
Familie: Karpfenfische (lat. Cyprinidae)

Unterfamilie: Bärblinge (lat. Danioniae)

Wissenschaftlicher Name: Trigonostigma heteromorpha

Details zum Keilfleckbärbling:

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– Sozialverhalten

– Zucht

– Geschlechtsunterschiede

– Aquariumanforderungen

– Erreichbares Alter

– Futter

© xusenru Pixabay.com

Sozialverhalten

Keilfleckbärblinge bewegen sich sehr eng innerhalb ihres Schwarms zwischen feingliedrigen Pflanzen und lassen sich gut mit anderen Fischarten vergesellschaften. Werden die Elterntiere nach dem Ablaichen nicht von der Brut getrennt, neigen sie dazu, den Laich bzw. die Jungtiere zu fressen.

Zucht

Die Nachzucht von Keilfleckbärblingen ist einfach und gelingt recht gut. Allerdings empfiehlt es sich, das Zuchtpaar in ein separates Becken zu setzen und nach dem Ablaichen wieder herauszunehmen, damit Laich oder Jungtiere nicht nach dem Schlüpfen von ihnen gefressen werden. Das Weibchen legt den Laich mit dem Bauch nach oben schwimmend auf der Unterseite von breitblättrigen Pflanzen ab, der dann vom Männchen befruchtet wird. Die Jungtiere schlüpfen nach ca. 24 Stunden und schwimmen nach ca. einer Woche frei. Eine Brutpflege durch die Elterntiere findet nicht statt. Die Jungfische werden, wenn der Dottersack nicht mehr vorhanden ist, mit feinsten Aufzuchtfutter gefüttert.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter können bei Keilfleckbärblingen recht gut unterschieden werden. Die Männchen sind etwas schlanker als die etwas fülligeren Weibchen. Männchen haben einen bis zur Bauchkante reichenden Keilfleck, der am vorderen Rand leicht nach unten gerundet ist und eine vorgezogene Spitze zeigt. Bei den Weibchen zeigt der Keilfleck einen geraden, senkrecht verlaufenden Vorderrand.

Anforderungen ans Aquarium

Keilfleckbärbline werden als Schwarmfisch mit mindestens 8-10 Artgenossen in einem Aquariumbecken mit mindestesn 60 cm Länge gehalten. Das Aquariumwasser sollte eine Temperatur von 22-26°C, eine Wasserhärte von 5-15°GH sowie einen ph-Wert von 5-7 haben. Entsprechend ihrer Herkunft sorgen eine dichte Pflanzendecke mit viel Schwimmraum und ein dunkler Bodengrund aus Sand oder Kies für dämmrige Verhältnisse. Es sollte ein Torffilter verwendet oder dem Wasser ein Torfextrakt zugesetzt werden. Neben Pflanzen bieten auch Wurzeln den Fischen genügend Schutz. Als friedliche Schwarmfische lassen sich Keilfleckbärblinge gut mit anderen friedlichen Fischarten vergesellschaften, wenn diese ebenfalls weiches Wasser bevorzugen (z. B. andere kleine Bärblinge, Labyrinthfische, Glühlichtbärblinge, Schmerlen).

Erreichbares Alter

Der Keilfleckbärbling kann bei optimalen Haltungsbedingungen bis zu sechs Jahre alt werden.

Futter

Keilfleckbärblinge sind Allesfresser und akzeptieren sowohl tierische wie pflanzliche Kost in Form von kleinem Lebend- oder Frostfutter oder hochwertigem Flockenfutter. Da die Fische keine großen Futterportionen vertragen, sollten mehrmals täglich kleine Portionen gefüttert werden, damit die Keilfleckbärblinge nicht verkümmern. Es empfiehlt sich, einmal pro Woche einen Diättag einzulegen.

Besonderheiten

Zum Schlafen legen sich Keilfleckbärbline gern auf Pflanzenblätter, die in der oberen Aquariumhälfte liegen. Daher sollte das Aquariumwasser auch nachts ausreichend mit Sauerstoff angereichert sein.

Fazit

Die Keilfischbärbline sind als Schwarmfische sehr friedlich, lebhaft und neugierig. Sie lassen sich einfach und gut nachziehen.

Keilfleckbärbling
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