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Prachtbarbe als Zierfisch

Herkunft: Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Bangladesch
Familie: – Familie: Cyprinoidea

– Unterfamilie: Barbinae
Wissenschaftlicher Name: Pethia conchonius

Details zum Prachtbarbe:

- Sozialverhalten

- Zucht

- Geschlechtsunterschiede

- Aquariumanforderungen

- Erreichbares Alter

- Futter

- Fotos

- Videos

Sozialverhalten

Im Idealfall sollten nicht mehr als fünf Prachtbarben in einem Aquarium untergebracht werden. Da sie zu den Schwarmfischen gehören, fühlen sie sich alleine einsam und gestresst. Bei zu vielen Tieren steigt der Stresslevel ebenfalls an.
Zur Vergesellschaftung eignen sich Fische wie Salmler, viele amerikansiche Cichliden u.a.

Zucht

Bei der Zucht ist ein Aquarium von 75-115 l ideal. Prachtbarben pflanzen sich nur einige Zentimeter tief im Wasser fort. Nichtsdestotrotz sollte das Aquarium deutlich größer sein, damit das Wachstum nicht verkümmert. Zudem werden Pflanzen benötigt, da sie Abgeschiedenheit und einen Platz zum Eierlegen bieten.
Prachtbarben sind Freilaicher. Sobald die weiblichen Eier befruchtet sind, wird das Weibchen Hunderte von Eiern in das Substrat, auf eine Pflanze oder Dekoration streuen oder einfach ins offene Wasser ausstoßen. Die Eltern kümmern sich nicht um die Eier nach dem Laichen. Werden sie nicht sofort von diesen getrennt, werden sie die Eier auffressen. Die restlichen Eier schlüpfen innerhalb von 30 Stunden nach der Befruchtung.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen bleiben kleiner und praller, während Männchen größer, aber schlanker werden. Weibchen fehlt die hellere rote Färbung der Männchen. Sie sind normalerweise mehr gelb, oliv oder gold mit farblosen Flossen.
Die Männchen haben eine hellere Rotfärbung im Gegensatz zu den Weibchen, die mehr Gold oder Silber als Rot aussehen. Beide Geschlechter haben schwarze Abzeichen an den Flossen und Seiten.

Anforderungen ans Aquarium

Prachtbarben können sich an eine Vielzahl von Bedingungen anpassen. Allerdings sollten extreme Wasserbedingungen vermieden werden. Sie können jedoch hohe Nitratgehalte tolerieren, sodass sie auch in ein relativ neues Aquarium gesetzt werden können, da sie den anfänglichen Stickstoffkreislauf eher überleben.

Für eine Schule von Prachtbarben benötigen man mindestens ein 75 Liter Aquarium, besser noch ein 150 Liter Aquarium, da Prachtbarben die Wasserregion in der mitte-unten bevölkert. Sie brauchen lebende Pflanzen (keine weich blättrigen Pflanzen), Java-Moos für Schatten und Schutz.

Prachtbarben lieben Haaralgen und sind so gute Springer, dass sich immer ein Deckel auf dem Aquarium befinden sollte.
Sie tolerieren einen größeren Temperaturbereich als die meisten Fische, von 18 bis 24 °C. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen, die Wasserhärte zwischen 5 und 15 °dGH.

Erreichbares Alter

etwa 10 Jahre

Futter

Prachtbarben sind Allesfresser. Sie fressen Pflanzenmaterial, Insekten, Würmer, Krustentiere, Flocken, Pellets und Tiefkühlkost. Sie werden Lebendfutter essen, solange sie klein genug sind, wie Insekten, Würmer oder Krustentiere. Als Allesfresser kümmern sie sich natürlich auch um den Algenwuchs im Aquarium. Man sollte jedoch darauf achten, die Prachtbarben nicht zu überfüttern.

Fazit

Prachtbarben sind aus vielerlei Gründen eine der beliebtesten und am leichtesten erhältlichen Fische für Aquaristen. Sie sind aktiv mit einem friedlichen Temperament und hellen Farben. Sie machen sich sowohl im Aquarium als auch im Teich sehr gut.

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